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Voraussetzungen
Hunde und Menschen sind Individuen, deren Charakter maßgeblich in die Ausbildung eines Rettungshundeteams einfließt und berücksichtigt werden muss. Unsere Ausbilder arbeiten somit nicht nach "Schema F", das bei jedem Team funktionieren muss, sondern stimmen die Ausbildung auf jedes einzelne Team individuell ab. Doch eines ist jeder Ausbildungsmethode gemeinsam:
Der Spaßfaktor für den Hund! Für den Menschen natürlich auch. Trotzdem müssen der Zweibeiner und sein Führer sich der Ernsthaftigkeit der ehrenamtlichen Rettungshundearbeit bewusst sein! Das Ziel ist, im Notfall Menschenleben retten zu können.
Hundebesitzer, die in dieser Arbeit nur eine Beschäftigung für ihren Hund suchen, sind deshalb bei uns fehl am Platz!
Ob Mischling, Schäferhund oder Labrador - den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungsstarken, nicht zu schweren Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen. Der Grundstock wird im Idealfall im Welpenalter gelegt. So lernt der junge Vierbeiner spielerisch seine Aufgaben kennen. Am Ende seiner etwa zweijährigen Ausbildung zeigt sich der erwachsene Suchhund konditionsstark, wesensfest, sicher, ruhig und sehr menschenfreundlich.
Ausbildung zum Rettungshundeführer:
Die Arbeit in und mit unserer Staffel erfordert ausgeprägten Teamgeist, Ausgeglichenheit, gute Kondition, Einsatzbereitschaft im Ernstfall und regelmäßiges Training mit dem Hund, um die Leistungsfähigkeit auf hohem Stand zu halten.
Die Ausbildung des Hundeführers umfasst unter anderem Kenntnisse in den Bereichen:
- Sanitätsausbildung (mind. San A+B)
- Karte und Kompass
- Funkausbildung (BOS)
- Abseilen
- Kenntnisse in der Einsatztaktik
- Kynologie (Lehre vom Hund)
- Erste Hilfe am Hund
Die Mitglieder der Rettungshundestaffel Stuttgart treffen sich in der Regel zweimal wöchentlich zum gemeinsamen Training.
Da Einsätze rund um die Uhr bei den widrigsten Wetterverhältnissen stattfinden können, wird auch bei jeder Witterung trainiert. Es gibt also kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Teamarbeit...
… wird bei der Rettungshundearbeit großgeschrieben. Ein Rettungshundeteam besteht aus einem Hundeführer und seinem Hund. Diese Kombination von Mensch und Hund bildet ein Team, das sich zu 100% auf den Partner verlassen können muss. Ausgeprägter Teamgeist ist daher Grundvoraussetzung jeder Rettungshundeausbildung und -arbeit. Gegenseitiges Vertrauen sowie Lob und Freude bei der gemeinsamen Arbeit mit dem vierbeinigen Partner ist ein wichtiger Aspekt um erfolgreich zu sein. Denn Mensch und Hund bilden ein Team, in dem sich jeder ergänzt.
Doch nicht nur Mensch und Hund müssen als Team harmonieren, auch der menschliche Zusammenhalt in einer Staffel muss vorhanden sein. Rettungshundeführer sind keine Einzelkämpfer! Schon die Ausbildung fordert die enge Zusammenarbeit von Hundeführern und Helfern. Hierzu ist ein problemloser Umgang mit einer Gruppenordnung und konstruktiver Kritik nötig.
Jedes Team sollte über Selbstdisziplin und Eigenverantwortung verfügen. Es geht nur um die gemeinsame Sache, Menschen in Not zu helfen.

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